MC-TOP: Werte und Tugenden im 21. Jahrhundert
Einen echten Prinzen erleben und noch dazu einen der führenden Experten auf dem Gebiet der Werte und Manieren? Kein Problem für rund 70 Mitglieder und Gäste, die sich am 14. Juni auf dem Campus der Goethe-Universität einfanden, um von Dr. Asfa-Wossen Prinz Asserate in einem tiefsinnigen und kurzweiligen Vortrag noch einiges dazuzulernen.
Schlicht und bescheiden trat er auf, verzichtete bei seinem Vortrag auf jegliche technischen Hilfsmittel. Dank dieses Umstandes und einer exzellenten, fesselnden Rhetorik hingen die Teilnehmer des Abends förmlich an seinen Lippen und stellten im Anschluss fleißig Fragen.
Am Ende des Abends blieb die Begeisterung über diesen erstaunlichen Referenten und die Erkenntnis: „Jeder sollte sich selbst eine Verfassung geben!“
Zeitablauf:
18.30 Uhr Empfang
19.00 Uhr Begrüßung, Vortrag, Diskussion
20.15 Uhr Get-Together bei einem Imbiss
Ort/Uhrzeit
14.06.2010 | 18:30 Uhr
Grüneburgplatz 1
Frankfurt
Gäste-Preis
50 € (Ehrengäste und Presse sind frei)
Der Preis von 50 € gilt für alle, die keine Mitglieder in einem Marketing Club sind. Unsere Gäste erhalten einen Tag nach der Veranstaltung eine Rechnung. Je 25 € für Junioren-Gäste (bis 35 Jahre) und Studenten-Gäste (bis 28 Jahre und Studentenausweis).
Infos zum Referenten
Dr. Asfa-Wossen Prinz Asserate, Unternehmensberater und Autor (Mitglied im Stiftungsrat der Goethe-Uni)
Der seit über 30 Jahren in Deutschland lebende äthiopische Prinz Asfa-Wossen Asserate wurde 1948 in Addis Abeba als Sohn des Herzogs Asserate Kassa, einem der führenden Politiker unter Kaiser Haile-Selassie, geboren. Nach dem Besuch der Deutschen Schule, wo er 1968 als einer der ersten Äthiopier das Abitur bestand, studierte er Jura, Volkswirtschaft und Geschichte an den Universitäten Tübingen, Cambridge und Frankfurt, wo er im Jahre 1978 zum Dr. phil. promovierte.Als Historiker hat Prinz Asserate im Jahre 1994 die Gesellschaft „Orbis Aethiopicus" ins Leben gerufen, die sich die Erhaltung und Förderung der äthiopischen Kultur zur Aufgabe gemacht hat. Der Verein, der mehrere internationale Symposien über die Kultur, Geschichte, Religion und Kunst Äthiopiens durchgeführt hat, veranstaltete vom 14. - 16.7.2005 seine zehnte wissenschaftliche Tagung in Leipzig.
In den Jahren 1974-1991 spielte er eine große Rolle bei der Bekämpfung der marxistischen Diktatur in seinem Lande. Er ist der Begründer der ersten äthiopischen Menschenrechtsorganisation „Council for Civil Liberties in Ethiopia", die er als Forum benutzte, um die kommunistische Unterdrückung seines Volkes international anzuprangern.
Nach dem Ende der Militärdiktatur im Jahre 1991 ist er regelmäßig in Äthiopien und ist stets um europäische Investoren für sein Land bemüht, obwohl er die ethnozentrische Politik der jetzigen Regierung verurteilt.
2004 erhielt Asfa-Wossen Asserate für „Manieren" den Adalbert-von-Chamisso-Preis der Robert-Bosch-Stiftung. Mit dem Adalbert-von-Chamisso-Preis, den die Bayerische Akademie der Schönen Künste in München verleiht, ehrt die Stiftung seit 1985 herausragende literarische Leistungen deutsch schreibender Autoren nichtdeutscher Muttersprache. 2007 erschien seine Autobiographie „Ein Prinz aus dem Hause David - und warum er in Deutschland blieb", die mehrere Wochen in den Bestsellerlisten stand.
Seit vielen Jahren engagiert sich Asfa-Wossen Asserate für eine neue politische und wirtschaftliche Ordnung in Afrika, insbesondere in seinem Heimatland Äthiopien, und hat darüber mehrere Essays in europäischen Zeitschriften veröffentlicht.
Infos zum Sponsor
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