Marketing Club Frankfurt engagiert sich für Kreativwirtschaft

Das „Sprachrohr der Kreativen“ möchte das Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen (CLUK) sein. Die Idee ist so einfach wie effizient: Durch die Vernetzung aller elf anerkannten Kultur- und Kreativbranchen sollen Erfahrungswerte noch besser genutzt, Projekte angestoßen, Interessen gebündelt und mit gemeinsamer Stimme vertreten werden.

Der Marketing Club Frankfurt ist Gründungsmitglied, zusammen mit Bund Deutscher Architekten e.V., Deutscher Designer Club, Institut für Neue Medien (INM), Interessenverband Musikmanager und Consultants e.V. (IMUC), VDMH Verband Druck- und Medien Hessen e.V. sowie VUT-Mitte Regionalverband des VUT-Verband unabhängiger Musikunternehmer e.V. Weitere Berufsverbände sollen bald folgen.

Claudio Montanini, Präsident Marketing Club Frankfurt und 2. Vorsitzender des CLUK: „Für uns als Marketing Club Frankfurt ist es wichtig, von Anfang an federführend beim Auf- und Ausbau des CLUK dabei zu sein. Frankfurt, noch oft als reine Bankenmetropole ‚unterschätzt’, ist schon heute einer der wichtigsten Standorte der Kreativwirtschaft in Deutschland – namhafte Branchen-Veranstaltungen wie das ADC-Festival machen den Stellenwert deutlich, den die Kreativen heute bei uns haben.“

Auch Markus Frank, Frankfurter Wirtschaftsdezernent, der sich seit Jahren erfolgreich für die Kreativwirtschaft in Frankfurt am Main engagiert, freut sich: „Die Bedeutung der Kreativwirtschaft mit ihrem Wachstumspotenzial für unseren Wirtschaftsstandort kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.“

Das Cluster verfolgt zunächst sieben Ziele:

1.    Gemeinsam stark: Bündelung der „kreativen Kräfte“ in Hessen.
2.    Sprachrohr der Kreativen: Vertretung wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Interessen der Mitglieder gegenüber Dritten (Politik, Verwertern von Kreativleistungen etc.).
3.    Created in Hessen: Ausbau des Kreativstandorts Rhein-Main.
4.    Talente fordern und fördern: Stärkung der Aus- und Weiterbildung in Kreativberufen.
5.    Leuchtturm-Projekte initiieren: Veranstaltung von Messen, Konferenzen und Symposien.
6.    Helpdesk für Kreative: Beratung bei Existenzgründungen und Vermitteln von Kontakten.
7.    Tue Gutes und rede darüber: Aufklärung der Öffentlichkeit und Förderung des Verständnisses für die Belange der Kreativwirtschaft.

Erste Gespräche mit weiteren Verbänden sind bereits am Laufen. Ziel ist es, dass möglichst jede zur Kultur- und Kreativwirtschaft gehörende Branche im CLUK vertreten sein soll. Dazu gehören: Architektur, Buchmarkt, Design, Film, Kunstmarkt, darstellende Künste, Musik, Presse, Rundfunk, Software-/Games-Industrie und die Werbe- und PR-Branche.

Nach seiner Gründung wird das Cluster nun die inhaltlichen Ziele und vorrangigen Projektansätze erarbeiten und diese dann im Herbst dieses Jahres offiziell vorstellen. Weitere Informationen zu CLUK unter www.cluk.de.

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