Marketing Barometer 1. Quartal 2012

Deutsches Marketing-Barometer: Marketer blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft

Der Wert von 23 im Gesamt-Index des Deutschen Marketing-Barometers für das 1. Quartal 2012 sagt aus: Insgesamt blicken die Marketer optimistisch auf die Konjunktur. Differenziert nach Auftragnehmern und Auftraggebern zeigt sich, dass die Auftraggeber das Geschäftsklima mit einem Index von 19 zurückhaltender bewerten, während die Auftragnehmer mit einem Index von 26 positiver auf die Geschäftsentwicklung schauen.

Düsseldorf, den 02. Mai 2012. Der Blick in die aktuellen Geschäftszahlen stimmt Marketer zufrieden. 44 Prozent antworten auf die Frage nach der derzeitigen Geschäftslage Ihrer Unternehmen mit gut, weitere 13 Prozent mit sehr gut. Vorsichtiger ist die Einschätzung allerdings mit Blick auf die nächsten sechs Monate. So prognostizieren 42 Prozent die eigene Geschäftsentwicklung in dieser Zeit mit „gleich bleibend“ und immerhin noch 38 Prozent mit „günstiger“. Dem gegenüber steht die Meinung von 55 Prozent, dass die Marketing-Ausgaben der Auftraggeber beziehungsweise des eigenen Unternehmens gleich bleiben und noch 32 Prozent gehen von einer Steigerung aus. „Die Stimmung in der Branche ist hoffnungsvoll“, so Karl Georg Musiol vom Deutschen Marketing-Verband e. V. (DMV) „Gerade jetzt ist es wichtig, die Marketingaktivitäten kontinuierlich auszubauen und so die Unternehmensziele mitzutragen und Chancen zu erkennen. Es muss ein starkes, positives Signal von Auftragnehmern und Auftraggebern gesetzt werden.“

Der Zugang zum Kunden als entscheidender Faktor
Mit dem Deutschen Marketing-Barometer 2012 wird ab sofort auch eine aktuelle Zusatzfrage gestellt, die sich auf die Thesen der Marketing-Agenda des DMV beziehen. „Wer den besten Zugang zum Kunden hat, wird langfristig erfolgreich sein“ ist die erste These, die unter der Fragestellung „Stimmen sie zu, dass dieses eine der wichtigsten Herausforderungen für das Marketing in der Zukunft sein wird?“ von den Marketing-Experten beantwortet wurde. Es ist nicht überraschend, dass 93 Prozent diese Frage bejahen und auch als „selbstverständlich“ und „schon immer so war“ kommentieren.

Aber es steckt mehr dahinter, als die substantielle Leistung des Marketings, mit den richtigen Mitteln die passende Zielgruppe anzusprechen. „Ja, sie müssen immer dort sein, wo ihre Kunden anzutreffen sind, egal wo. Und sie müssen dies schneller und besser machen als ihre Wettbewerber“, sagt Dirk Leibner, Key Account Manager und Programmdirektor E-Postbrief von der Deutschen Post AG. „Das Problem an dieser Herausforderung: Sie müssen alle Kanäle beziehungsweise Zugänge beherrschen, in denen sie ihre Kunden antreffen – und dies gleichermaßen und im Einklang. Schließlich gilt es zu eruieren, wann, wie, wie oft und warum sich welcher Kunde in welchem Kanal befindet. Eine Zunahme an Daten und Beherrschung dieser lässt sich nicht verhindern.“ Die Vielfalt der Zugänge zum Kunden bieten aber auch neue Chancen.

Zugänge nutzen
Eine Herausforderung der zahlreichen Zugange zum Kunden ist es, zunächst zuzuhören. Dank Social Media hat dieser Faktor in den vergangenen Jahren eine neue Dimension gewonnen, denn wer seine Zielgruppe kennt, kann den Dialog problemlos online und live mitverfolgen. Es gilt diesen Zugang bestmöglich zu nutzen und durch Zuhören die Bedürfnisse zu verstehen. „Nur wer den Kunden versteht, kann ihn bedienen. Und nur wer den Kunden gut bedient, bleibt erfolgreich“, so Kai Hattendorf, Bereichsleiter Unternehmens-kommunikation und Marketing bei der Messe Frankfurt und Leitung des neu geschaffenen Bereichs Digital Business.

Mit der passenden Kommunikation den Zugang zum Kunden zu finden, ist eine weitere Herausforderung. Dabei betont Roland Scheuermeyer, Leiter Kommunikation und Öffenlichkeitsarbeit der Intersport Deutschland eG: „Gerade in der überbordenden Flut von Botschaften setzen wir verstärkt auf den 1:1-Dialog und das stationär wie online“. Denn die stete Konstante für eine erfolgreiche Kommunikation mit dem Kunden ist nach Meinung der Marketing-Experten der intensive, regelmäßige, vertrauensvolle und, wenn möglich, persönliche Kontakt. „Weil neben inhaltlicher Kompetenz Vertrauen unter Geschäftspartnern immer noch mit eine der wichtigsten Grundlagen für langfristigen gemeinsamen Erfolg ist. Wem man vertraut, dem vertraut man auch eine Ausweitung der Geschäftsbeziehung an“ erläutert dazu Benjamin Baader, Client Service Director bei Scholz & Friends.

Der Zugang zum Kunden ist kein starres Konzept, das einfach mit neuen Kommunikationskanälen erweitert wird. Er wird vielmehr als Baukasten auf den Tischen der Marketer analysiert und zum Einsatz gebracht - stets unter Berücksichtigung der Anforderungen des Marktes, der Bedürfnisse des Kunden und der Unternehmensleistungen. Ingo Schäfer, Leiter Marketing Communication & PR für die Marke Maggi bei Nestlé Deutschland, fasst zusammen: „Wer keinen Zugang hat, wird keinen Erfolg haben. Wer einen schlechten Zugang hat, wird mäßigen Erfolg haben. Wer nur für heute den besten Zugang hat, wird auch nur heute erfolgreich sein. Wer den besten Zugang zum Kunden hat und auch konstant daran arbeitet diesen zu haben, wird langfristig erfolgreich sein.“

 

Der Deutsche Marketing-Verband e.V.
Der Deutsche Marketing-Verband (DMV) ist der Berufsverband des Marketing-Managements und die Dachorganisation der 67 Marketing-Clubs in Deutschland und Österreich. Er vertritt die Interessen von über 14.000 Führungskräften und marketingorientierten Unternehmen. Gegründet 1956, sorgt der Verband heute für die Verbreitung des Marketingbewusstseins in Wirtschaft und Gesellschaft und sieht sich als die Institution für praxisnahe Weiterbildung und Know-how-Transfer.


Detailauswertung mit Auftraggeber- und Auftragnehmer-Index

Marketing Barometer "1. Quartal 2012" Frage des Monats Antwort Prozent
Gesamt-Index 23 Alle Befragten ja
nein
93%
7%
Auftraggeber-Index 19 Auftraggeber ja
nein
90%
10%
Auftragnehmer-Index 26 Auftragnehmer ja
nein
95%
5%
  1. „Wie beurteilen Sie die derzeitige Geschäftslage in Ihrem Unternehmen?“
    sehr gut
    13%
    gut
    44%
    befriedigend
    34%
    weniger gut
    7%
    schlecht
    2%
  2. „Wie schätzen Sie die Geschäftsentwicklung Ihres Unternehmens in den kommenden sechs Monaten ein?“
    besser
    13%
    günstiger
    38%
    gleich bleibend
    42%
    ungünstiger
    6%
    schlechter
    0%
  3. „Wie werden sich die Marketing-Ausgaben Ihrer Auftraggeber/Ihres Unternehmens in den kommenden sechs Monaten entwickeln?“
    stark steigen
    2%
    steigen
    32%
    gleich bleiben
    55%
    fallen
    12%
    stark fallen
    1%

Frage des Monats

„„Die erste These der neuen Marketing-Agenda unseres Verbands ist ‚Wer den besten Zugang zum Kunden hat, wird langfristig erfolgreich sein.‘ Stimmen Sie zu, dass dieses eine der wichtigsten Herausforderungen für das Marketing in der Zukunft sein wird? – Warum sind Sie dieser Meinung?““

Ausgewählte Antworten der Marketing-Experten:

„Die wachsende Vielfalt von möglichen Marken-Touchpoints macht es immer schwieriger, den richtigen Kanal und den richtigen Ton zum Kunden zu finden. Wer hier Fingerspitzengefühl beweist und die Kundenbedürfnisse exakt ermittelt, braucht sich um den zukünftigen Markenerfolg keine Sorgen machen.“

Dr. Ottmar Franzen, Geschäftsführender Gesellschafter, Konzept & Markt GmbH

„dem war schon immer so“

Armin Münch, Geschäftsführender Gesellschafter, Target Group GmbH

„absolut korrekt. sofern man diesen zugang nutzt, um den kunden zu verstehen und zu begreifen wie am besten seine position am markt platziert werden kann. da eine bedingt das andere. und nur wer versteht - sowohl den kunden als auch die zielgruppe - kann ideen und lösungen erfolgreich umsetzen! “

thomas margraf-angotti, creative director, tma pure

„Weil die Wahrnehmung beim Kunden die Kaufentscheidung beeinflusst und damit die Gehälter ins Unternehmen bringen.“

Dipl.-Kfm. Ramona Qualitz, Senior Online Manager, T-Systems International GmbH

„Weil nur Kunden am Ende über den Erfolg entscheiden.“

Ralf Specht, Geschäftsführer/ Gesellschafter, SPARK44

„Stimmt, wobei dies natürlich branchen- und produktabhängig ist. “

Lutz Thümmel, Inhaber, FACE 2 FACE COMMUNICATION

„Nur wenn ich die Kunden Insights (momentane Einstellungen & Verhalten) kenne, bin ich in der Lage Strategien zu entwickeln, die Einstellungen & Verhalten im Sinne meines Unternehmens bzw. meiner Marken zu verändern.“

Albert Klein, Geschäftsführer, InsightOut GmbH

„Der Zugang zum Kunden hilft nichts, wenn man nicht die besten Produkte hat.“

Werner Bittner, Managing Director, zero eins GmbH

„Die These ist eigentlich so weich formuliert, dass sich jeder bedient fühlen darf. Der beste Zugang das ist für den einen vor allem eine Frage der Quantität (# of Likes, Kontakte, Calls, Frequenz), für den anderen wird er durch die Qualität bestimmt (Nischenplattformen, Key Player Segmentierung) - für den einen fällt unter Zugang vor allem die Aufmerksamkeit des Kunden (Ohr), für den anderen zählt mehr das Verständnis des Kunden (Hirn)... So weich, so gut... Der allerdings in der Frage formulierten Einschränkung "in der Zukunft" stimme ich nicht zu, denn Access war bekanntermaßen auch schon für die Händler im Tempel zu Jerusalem eine wichtige Herausforderung für das Marketing. (Mk 11, 15-17).“

Holger Nöckel, Global Productmanager Parenteral Nutrition, Fresenius Kabi Deutschland GmbH

„Weil ohne Kundennähe alle Marketinganstrengungen nur "graue" Theorie sind.“

Dr.Olaf Kaltenborn, Leiter Marketing und Kommunikation, Goethe-universität Frankfurt

„Direkte Kommuniation schafft vertrauen und damit Kundenzufriedenheit, dadurch gelingt eine überdurchschnittliche Kundenbindung “

Hagen Goldbeck, Geschäftsführer, neue impulse Lübeck GmbH

„Das Management der Beziehung zwischen Kunde und Unternehmen wird zunehmend komplexer, weil es mehr Kanäle gibt. Deswegen wird die Zugangsdebatte zentral sein. “

Matthias Glotz, GF, DMV

„Nur wen den Kunden versteht, kann ihn bedienen. Und nur wer den Kundne gut bedient, bleibt erfolgreich.“

kai hattendorf, VP Corporate Comms, messe frankfurt

„Weil man heute zu Tage nah am Kunden arbeiten muss und ihm vor allem zu hören muss.“

Stefan Schroeder, Geschäftsführer, Einklang Events

„Kundenkontakt und kundenbindung sind die Grundlage des Erfolges“

Hans-Joachim Adler, ADLER

„Letztendlich geht es darum, das Geschäft des Kunden zu verstehen. Und dies gelingt am besten in einem Dialog auf Augenhöhe. “

Michael Hagen Zimmer, Geschäftsführer, Gelszus rmm Marketing Research GmbH

„Um die richtigen Lösungen für den Kunden finden zu können, bedarf es einer engen Abstimmung mit ihm und eines guten Vertrauensverhältnisses. Heutzutage setzt sich die richtige Antwort aus einem ganzen Bündel von Möglichkeiten zusammen. Umso wichtiger ist der beste Kundenkontakt.“

Michael Meckel, Vorsitzender der Geschäftsführung, Trifels Verlag

„Ich sehe diese These nicht als Herausforderung sondern als Selbstverständlichkeit an. Nur mit einem guten Zugang zum Kunden erkenne ich seine Bedürfnisse und kann entsprechend abgestimmte Lösungen anbieten, die einen langfristigen Erfolg bieten. “

Stefan Schramm, Geschäftsführer, THiNK&SELL Sales | Support | Consulting

„Das allein genügt nicht. Letztlich ist dieses Zitat zu allgemeingültig, da es sicherlich immer schon wichtig war, einen guten Zugang zum Kunden zu haben. Alleinstellungsmerkmale und qualitativ hochwertige, kundenorientierte Produkte sind mindestens genauso wichtig wie der Zugang zum Kunden. Letzterer kann und muss heute zwar anders gestaltet werden, wie in früheren Jahren, da insbesondere jüngere Kundengruppe heute dialog- und transparenzorientierter sind, als früher. Der "beste Zugang" wird aber nicht genügen, um langfristig erfolgreich zu sein. “

Martin Wilbers, Leiter Unternehmenskommunikation & Marketing Services, Mediengruppe Oberfranken

„Zugang bedeutet mehr als nur "Kontakt". Erst das echte Verstehen der Kundenwünsche und dann die Übernahme dieser Anforderungen als eigene Ziele gewähren echten Zugang.“

Dietmar Riess, Geschäftsführer, die Agentur

„CRM ist eine wichtige Sparte die das Marketing miteinbezieht und für die Zukunft unabdingbar. Nur wer den Beziehungen zu Kunden, Priorität schenkt, kann nachhaltig den Bedarf decken und erfolgreich sein.“

Yong Daniel, Jr.Dir. of Marketing & Sales, Darboven Trading GmbH & Co.KG

„Weil wir gerade in der überbordenden Flut von Botschaften verstärkt auf den 1:1-Dialog setzen. Stationär wie Online!“

Roland Scheuermeyer, Leiter Kommunikation, INTERSPORT Deutschland eG

„Wer die passenden Botschaften und die geforderten Lösungen hat wird langfristig erfolgreich sein..“

Thomas Götz, Marketing Kommunikation, Kaba GmbH

„Mit guter Kundenverbindung ist die Kommunikation einfacher und damit effizienter. “

Simone Selbmann, Marketingreferentin, TDS AG

„persönlich ist besser“

Andreas Mayer, Inhaber, Mayer Consult

„Nur durch die intensive Kenntnis der wechselnden Bedürfnisse der Kunden ist wirklich kundenorientierter Service überhaupt erst möglich. Je höher die kontinuierliche Kundenorientierung durch regelmüßigen Kontakt, desto stärker die langfristige Bindung des Kunden an den Dienstleister auch in sich verändernden Märkten.“

Anette S. Burgdorf, GF/ Associate , Hanno-Fair Incoming / Helmsbriscoe

„Kunden wollen mit ihren individuellen Anforderungen verstanden werden. Das ist nur möglich, wenn man sich als Unternehmen auf seine Kunden einlässt, deren Alltag und Arbeitsweise versteht. Wer sich hier am besten in den Kunden "hineindenken" kann, beeindruckt am meisten und schafft Vertrauen. Ein hohes Maß an Vertrauen stärkt das Miteinander mit dem Kunden und wird am Ende mit einer erfolgreichen Zusammenarbeit belohnt. “

Jasmin Marquaß, Marketing / Partnermanagement, r-tec IT Systeme GmbH

„Erfahrung“

Thomas Andersen, Andersen Marketing KG

„Die Kommunikation wird immer schnellebiger - Informationen verbreiten sich mit rasender Geschwindigkeit - wer nicht aktiv in Kommunikation mit seinen Kunden steht, verliert schnell den Anschluss. Ziel ist es mit seinen Kunden in Interaktion zu treten um mit der Schnelllebigkeit des Marketes mithalten zu können. Facebook, Twitter und co sind zu einem zetralen Element von Kommunikationsmaßnahmen geworden.“

Sabine Merker, Eventmarketing , comkomm GmbH

„Ja, sie müssen immer dort sein, wo ihre Kunden anzutreffen sind, egal wo, und sie müssen dies schneller und besser machen als ihre Wettbewerber..."Das Problem" an dieser Herausforderung: Ich muss alle Kanäle /Zugänge beherrschen, in denen sie ihre Kunden antreffen. Und dies gleichermaßen und im Einklang. Schließlich gilt es zu eruieren, wann, wie, wie oft und warum sich welcher Kunde in welchem Kanal befindent. Eine Zunahme an Daten und die Beherrschung dieser lässt sich nicht verhindern....“

Dirk Leibner, Key Account Manager, Deutsche Post AG

„Gerade sie Soft Facts werden vom Kunden höher bewertet als gemeinhin angenommen. Daher gilt es, die Bedürfnisse und Wünsche des Gegenübers zu erkennen und diese möglichst optimal zu befriedigen. Dieser "gute Draht" zum Kunden ist ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor, gerade im Dienstleistungssektor.“

Michael Blumrich, Inhaber, Blumrich, Bispinghoff & Partner

„Guter Kundenzugang ist zwar die Voraussetzung für Erfolg, reicht alleine aber noch nicht aus. Vielmehr muss man Kunden einen konkreten Nutzen bieten und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen. Apple, Amazon & Co. haben vorgemacht wie's geht, viele andere Unternehmen (z.B. aus den Branchen Telco, Versorger) haben ihre Geschäftspotenziale hingegen nur suboptimal ausgeschöpft. “

Marcus Gebauer, Inhaber, cuinco© - Agentur für Customer Intelligence Consulting

„Einen Zugang zu den relevanten Zielgruppen zu finden ist eine starke Herausforderung, die es zu bewältigen gilt. Marktforschung, optimale Gestaltung von Ansprache und Media-Mix sowie die richtige Kontaktdosis sind nur einige der Aufgabenstellungen auf dem Weg der Zielgruppenerreichung.“

Bettina Prof. Dr. Fischer, Hochschule RheinMain

„Bester Zugang darf nicht mit bestem Kontakt verwechselt werden. Den besten Zugang hat nur, wer überzeugende Lösungen zu den brennendsten Problemen des Kunden anbieten kann!“

Dietmar Laubscher, Vorstand Marketing, Trust & Competence Unternhemensberatung

„Intensives und persönliches Beziehungsmanagement gemäß dem Motto "Nah dran am Kunden" ist das Maß aller Dinge“

Markus Dr. Hilleke, Geschäftsführer, inform GmbH

„aus Erfahrung“

Erich Haugg, Geschäftführer, Erich Haugg GmbH & Co. KG

„Für Konsumerkunden wird diese Aussage nur bedingt zutreffen. Für Businesskunden wird der Servicegedanke zunehmend eine Wichtige Rolle spielen.“

Guido Bethge, BC DirectGroup GmbH

„Selbstverständlich ist der direkte Kontakt zum Kunden das A und O. Ohne gute Kommunikation und Vertrauen gibt es keine Zusammenarbeit. Ohne Zusammenarbeit keine Aufträge.“

Katharina Rosch, Geschäftsführerin, KompetenzCenter Braunschweig UG

„der wurm muß dem fisch schmecken und nicht dem angler“

habbo lolling, leiter des büros, rechtsanwalt

„Weil neben inhaltlicher Kompetenz Vertrauen unter Geschäftspartnern immer noch mit eine der wichtigsten Grundlagen für langfristigen gemeinsamen Erfolg ist. Wem man vertraut, dem vertraut man auch eine Ausweitung der Geschäftsbeziehung an.“

Benjamin Baader, Leiter Beratung, Scholz & Friends Berlin GmbH

„Ein "Ja" mit der Einschränkung, dass die erste Aufgabe, die es branchenübergreifend zu leisten gilt ist: Wieder Respekt zu schaffen für den Kunden. Werte loser Umgang mit Kunden hat zu viel "verbrannter" Erde geführt im Markt - hier muss erstmal großflächig umgedacht werden. “

Andrea Gründer , Geschäftsführende Gesellschafterin , konzeptbar gmbh

„Kundenbindung ist wichtiger den je: gemeinsam wachsen, ist unser Motto. In diesem Sinne koppeln wir Honorare an Umsatzentwicklungen unserer Kunden und starten dabei unter den üblichen Sätzen. Unsere Kunden überzeugt das WIR-Prinzip.“

Meyer Anna-Lena, GF, b2b

„Dienstleistungen im Marketing setzen viel Vertrauen zwischen den Partnern voraus, die "kauft man nicht mal so einfach ein".“

Joachim Tatje, Inhaber, ViATiCO Agentur für Technik und Marketing

„Wünsche und Erwartungen der Kunden zu kennen kann am besten durch persönlichen Kontakt ermittelt werden.“

Simon Rabe, Bereichsleiter Marketing Kommunikation, Wentronic GmbH

„Zuhören, verstehen, handeln. Dann klappt das auch mit dem Zugang zum Kunden. Und zwar: Je näher, desto besser. Dann versteht auch der Kunde.“

Claudio Montanini, Geschäftsführer, PSM&W Kommunikation GmbH

„Bester Zugang heißt immer auch Vertrauen zurm Kunden aufbauen und stärken.Wem dies gelingt, wird auf Dauer erfolgreich sein.“

Markus O. Huber, Leiter Innovation und neue Geschäftsfelder, Rhein-Main Verkehrsverbund GmbH

„Wer den Kunden nicht versteht, wird keinen gemeinsamen Erfolg haben und damit keine langfristige Bindung.“

Beate Hofmann, Gesellschafterin, Strategiesalon GmbH

„Weil es heute immer wichtiger wird sich im Kopf des Kunden zu platzieren. Der Kunde heute ist nicht mehr König sondern eine Prinzessin. Sich auf diese einzustellen wird immer schwieriger, daher muss ich genau wissen, wie ich Zugang zu Ihr finde. “

Bentrup Kai, Marketing-und Verriebsleitung, Druckerei Ziegler

„persönliche Beziehungen geben Sicherheit und Orientierung bei der Auswahl aus der Vielzahl an Möglichkeiten bei der Kaufentscheidung“

Stefanie Höfling, Inhaber, Menzenberg Beratung und Training

„Produkte oder Dienstleistzungen werden immer vergleichbarer und grenzen sich nur noch bedingt voneinander ab. Kundennähe ist das entscheidene Kriterium um emotionale Kaufentscheidungen positiv unterstützen zu können.“

Oliver Horst, Inhaber, tsitrone medien GmbH & Co. KG

„Kundenbindung läuft auf der emotionalen Ebene, je intensiver die Kundenbindung ist, umso mehr hält die Bindung auch bei Belastungen und Problemen. Langjährig aufgebaute Bindung zum Kunden werden von beiden Seiten nicht einfach gelöst.“

Binder Ulrike, Ulrikee Binder

„Weil das m.E. schon immer die wichtigste Herausforderung für das Marketing war und bleibt. Und zwar in zweierlei Hinsicht 1. Inhaltlicher Zugang 2. Zugang über alle Kundenkontaktpunkte und -kanäle D.h.: 1.1. Beste Kenntnis der Motivationen und Barrieren bei Bestandskunden sichert das Bestandsgeschäft 1.2 Beste Kenntnis bei den Potentialkunden ermöglicht Wachstum in neuen Bereichen 2. Wer alle Kundenkontaktpunkte und -kanäle entsprechend der Kenntnisse über die Kunden mit Inhalten bespielen und mit Kunden in Dialog treten kann, gewinnt und bindet Kunden besser “

Jochen Dosch, Leiter Marketing-Kommunikation, Koelnmesse GmbH

„Nur der beste und damit persönliche Kontakt schafft das notwendige Vertrauen in Produkt und Leistung.“

Jürgen Aldenhoff, Gesellschafter, ASKON Konstruktion & Personalmanagement GmbH

„Satz ist tautologisch.“

Kristian Carstensen, Geschäftsführer, Suflet & Carstensen Internetmanagement GmbH

„Ich möchte hier nicht erklären was "Marketing" bedeutet ...????!!!!!“

Norbert Rulands, conception+

„Ich muß immer wissen was mein Kunde wünscht um seine Bedürfnisse erfüllen zu können!“

Markus Zimmermann, Bereichsleiter, Leonhard Weiss GmbH & Co. KG

„Der Kunde ist unser aller Herr - ohne Kunden, kein Geschäft. “

max kramer, St. geschäftsführer, EUROPA-INSTITUT

„Wer keinen Zugang hat, wird keinen Erfolg haben. Wer einen schlechten Zugang hat, wird mäßigen Erfolg haben. Wer nur für heute den besten Zugang hat, wird auch nur heute erfolgreich sein. Wer den besten Zugang zum Kunden hat und auch konstant daran arbeiten diesen zu haben, wird langfristig erfolgreich sein.“

Ingo Schäfer, Leiter Marketing Communication & PR, Nestlé / Maggi GmbH

„Der beste Zugang ist für mich eine persönliche Beziehung.Der Kunde reagiert auf persönliche Ansprache und hat mich bei Auftragsvergabe noch in Erinnerung. “

Rolf Dr. Pfeiffer, Geschäftsführender Gesellschafter, Export-Akademie Baden- Württemberg

„In einem durch globalen Wettbewerb bestimmten Markt, in dem ein stetig steigendes Angebot vergleichbarer Waren und Dienstleistungen miteinander konkurrieren, schafft der beste Zugang zum Kunden den für den nachhaltigen Erfolg eines Unternehmens entscheidenden Mehrwert.“

Dr. Peter Manshausen, Geschäftsführer, Caldic Deutschland Chemie B.V.

„Nachhaltigkeit ist wieder ein zentraler Kernwert geworden.“

Thomas Szabo, act&react Werbeagentur GmbH

„Unser Geschäft sind Investitionsgüter und damit sehr langfristig ausgelegt. Das Geschäft basiert zwar formell auf Verträgen, kommt aber nur durch ein starkes, gegenseitiges Vertrauensverhältnis zustande, und erhält damit seine langfristige Stabilität..“

Franz Ott, Bereichsleiter Steuerungs- und Prüftechnik, Berghof Automationstechni

„Sorry, ist das eine ernsthafte These? Natürlich hat nur der Erfolg, der einen guten bzw. den besten Zugang zum Kunden hat. Diese Weisheit ist so allgemein, fast platt, das man das nur bejahen kann. Gibt es auch fachlich ausgereifte Thesen?“

Gisela Hein, Inhaberin, gh-marketing

„Die Zukunft wird dadurch bestimmt, wie der Kunde, Lieferant und Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden werden kann. Dabei geht es nicht nur um Absatzmärkte, sondern auch um Beschaffungs- und Arbeitsmärkte.“

Rolf Th. Viehmann, Leiter Marketing, Isabellenhütte Heusler GmbH & Co. KG

„Ohne Kundenbindung ist kein erfolgreiches Geschäft heutzutage mehr möglich. Langfristiger und nachhaltiger Erfolg kann nur auf Grundlage einer erfolgreichen Kundenbeziehung ausgebaut werden - egal ob B2C oder B2B.“

René Lemme, icubic Ag

„Der Zugang zum Kunden ist für langfristigen Erfolg essentiell. Den nur wer die Bedürfnisse des Kunden wirklich versteht kann seine 4 P´s erfolgreich ausrichten. Ich denke, dass aber weniger oft mehr ist. Bei Analysen bis ins kleinste Detail läuft man oft Gefahr sich zu verlieren. Zugang zum Kunden: Ja, um zu verstehen wie er denkt, nicht um alle Kleinigkeiten in den letzten Winkel offen zu legen. Dies ist aus meiner Sicht nicht nötig um erfolgreich zu sein.“

Andreas Petrik, Group Brand Manager, Powerbar Europe GmbH - Nestlé AG

„Qualität und Kompetenz vorausgesetzt, sind die persönlichen Kontakte oft entscheidend für den Zuschlag, natürlich gepaart mit der Reputation des Unternehmens - Verlässlichkeit, Fairness, guter Service und dem gewissen Etwas, also der individuellen Stimmigkeit u. dem Besonderen beim ´Gesamtproduktpaket`.“

Bernd Saupe, Inhaber, B.S.M. Unternehmensentwicklung & Marketing

„Unpersönliche oder massenhafte Kontakt- oder sonstige "Freundschaftsanfragen" bzw. allgemeine Geschäfts- oder Unternehmensinformationen ersetzen langfristig nicht die unmittelbare, individuelle Kommunikation rund um Bedarf und Bedürfnisse des Kunden“

Götz Friederich, Sozius, Sozietät Kraft & Friederich GbR

„Weil das ein so elementares Statement ist, dass es kaum einer Begründung bedarf. Denn wer einen schlechten Zugang zum Kunden hat, wird auch wenig verkaufen und logischerweise auch nicht erfolgreich sein. Wer soll da denn mit "nein" stimmen? Ich bin gespannt auf die zweite These. “

Karl-Heinz Haufe, GF, marcomm&radtouristik

„Eine Beratungstätigkeit gründet immer auf dem Vertrauen zwischen Kunde und Dienstleister. Der richtige Zugang zum Entscheider ist essentiell, wobei die Gemengelage auf Kundenseite von außen nicht einfach zu beurteilen ist. Existiert ein echter Bedarf, oder geht es nur um interne Politik oder Profilierung?“

Kai Keller, Inhaber, Keller´s Markenberatung

„Weil nicht Systeme die Aufträge vergeben, sondern Menschen.“

Ulrich Busch, BG AG

„... weil das schon immer so war ;-))“

Harald Schein, GF, CHROMEDIA

„Kunden-Zugang bedeutet bei noch-nicht-Kunden vor allem ein gutes Netzwerk, durch das man persönliche Kontakte zu den entsprechenden Entscheidern bekommt. Bei Bestandskunden ist die Mischung aus guter Arbeit und gegenseitiger persönlicher Wertschätzung der Entscheider der Schlüssel zur langfristigen Zusammenarbeit. Beides war aber immer schon so, ist also nichts Neues.“

Tobias Müller, Inhaber, Ziegs Kuchel Müller Communication Service

„Derjenige wird Erfolg hat, der individuelle und differenzierte Wünsche befriedigen kann. Dazu ist die Nähe am Kunden erforderlich.“

Karl-Eberhard Wolff, Leiter Marketing, Richard Kehr GmbH & Co. KG

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Über das Frankfurter Marketing Barometer®:

Seit vielen Jahren dienen Indices zum Geschäftsklima der Bewertung der Konjunktur. Ihre Relevanz gewinnt insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten an Bedeutung.

Als Marktführer innerhalb des Deutschen Marketing-Verbands repräsentieren wir mit unseren knapp 1.000 Mitgliedern, darunter hochkarätige Marketing-Entscheider, Wirtschaftsführer und Multiplikatoren, unsere Branche.

Das Rhein-Main-Gebiet mit der „Marketing-Hauptstadt Frankfurt“ steht darüber hinaus für die wirtschaftsstärkste und international bestens vernetzte Dienstleistungsregion in Deutschland. Mit dem Frankfurter Marketing Barometer® ermittelt der Marketing Club Frankfurt einen Frühindikator für die wirtschaftlichen Erwartungen im Marketing. Marketiers nehmen wirtschaftliche Veränderungen besonders frühzeitig wahr: Beim drohenden Abschwung werden als erstes die Marketing-Budgets gekürzt, beim zarten Aufschwung florieren die Marketing-Investitionen – Marketiers sind Seismologen der Wirtschaft.

Die Idee besteht darin, die Marketingkonjunktur als Frühindikator wirtschaftlicher Prosperität zu deuten. Dabei unterscheiden wir zwischen Marketing-Auftraggebern und -Auftragnehmern. Zusätzlich zur Abfrage der Wirtschaftsstimmung bzw. -erwartung stellen wir eine aktuelle Frage zu einem Tagesthema. Als Medienpartner für die Veröffentlichung des Marketing Barometer konnten wir HORIZONT gewinnen, die das Thema auch redaktionell aufbereiten. Die Umfrage findet einmal im Monat online statt und dauert nicht länger als eine Minute.


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